Brüko No.9

Hallo Leute,

ich habe wieder mal eine Leih-Ukulele da. Und zwar ist es diesmal eine Brüko No. 9, also eine Tenor-Ukulele aus dem Hause Brüko.

Für viele Ukulelen-Spieler ist eine Brüko ja sowas wie der heilige Gral und darum wollte ich jetzt auch unbedingt einmal eine testen.

Das Instrument ist aus Mahagoni (Massivholz) und ist wirklich toll verarbeitet-made in Germany halt ;-). Um nicht zu sagen, „sie“ ist schon eine schlichte, bescheidene Schönheit.

Der Klang ist etwas leise und auch die Größe finde ich für eine Tenor recht klein.

 

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Brüko No 9
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zum Vergleich meine Leho Sopran
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Detail
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Branding

Ja, und die Saiten.

Ich weiß auch nicht. Anfangs fand ich den Klang der Saiten echt furchtbar. Sehr „blechern“. Jetzt nach ein paar Tagen hat sich das Ohr etwas daran gewöhnt, ja, man kann schon sagen, daß man es jetzt „gar nicht mehr so übel findet“ ;-).

Vor allem beim Zupfen ist der Klang richtig gut. Aber sobald man mit den Fingernägeln über die Saiten streicht, ist dieser harte Klang wieder da. Teilweise schon fast banjo-ähnlich.

Fazit (von einer absoluten Nicht-Fachfrau):

Die Saiten haben mich doch recht enttäuscht. Also, wenn ich mir dieses Instrument gekauft hätte, dann müsste ich auf jeden Fall diese wechseln. Vielleicht wäre dann auch etwas mehr Volumen da.

Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten und ich glaube ganz speziell beim Thema „Brüko“ gibt es geteilte Meinungen. Die einen lieben sie, die anderen nicht. Zu welcher Gruppe ich gehöre?

Tja, das weiß ich jetzt auch noch nicht. 😉

Beim nächsten Stammtisch (der ja schon naht) könnt ihr euch ja selbst eine Meinung bilden!

Hier gibt es noch eine ganz gute, relativ neutrale (okay, der Verfasser „…liebt Brüko, weil die einfach machen, was ihnen gefällt, ohne auf andere zu achten…“) Video-Rezension (auf englisch).

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2 Gedanken zu “Brüko No.9

  1. Also ich habe einer meiner Ukulelen mal die legendären Aquila Saiten verpasst. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.
    Leider brauchen die Saiten ein paar Wochen bis Sie die Stimmung halten.. trotzem lohnt sich das, finde ich .
    In Englischsprachigen Uke Foren liest man ab und zu dem Begriff „auquilized“ 🙂

    Beim nächsten mal würde ich die hier versuchen:
    http://www.thomann.de/de/aquila_corde_concert_high_g_super_nylgut.htm

    Btw: die Saiten kann man wirklich sehr leicht selbst wechseln!

    Gefällt mir

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